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Etama heißt auf Oshivambo Tomate // AUS DEM ARCHIV

Alleinerziehende Mütter, ehemalige Befreiungskämpferinnen und Befreiungskämpfer, junge Leute - allesamt arbeitslos - wollen sich mit dem Anbau und der Vermarktung von Gemüse eine Existenzgrundlage schaffen. Ihre Kooperative heißt "Etama".

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Diesen Namen haben zehn Frauen und Männer ihrem Projekt gegeben, das sie mit Hilfe von SODI und seiner namibischen Partnerorganisation Centre for Resource and Transformation (CERET) im März 2000 begonnen haben. Unter der Leitung von Muetulamba Shingenge, der Geschäftsführerin von CERET haben sie sich seitdem mit dem Anbau und der Vermarktung von Gemüse eine Existenzgrundlage geschaffen. Das Projekt ist bei den Menschen in der Region, auf große Resonanz gestoßen. Bürgerinnen und Bürger wollen nun selbst erlernen, wie sie Gemüse anbauen können.

Sie leben in Onakaheke, einer für das Ovamboland im Norden Namibias typischen Siedlung verstreuter Krals. Oshakati, das Verwaltungszentrum der Region, ist 85 km entfernt. Die 3000 Einwohner von Onakaheke haben es in den vergangenen Jahren geschafft, einen medizinischen Stützpunkt zu bauen.

Das ETAMA-Projekt wurde bis 2002 durch SODI und die Stiftung Nord-Süd-Brücken gefördert. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass der vorhandene Wasseranschluss nicht ausreichte, um die Bewässerung der vorgesehenen Anbaufläche zu sichern. Dank der Initiative unserer Partnerorganisation CERET und der Einwohner von Onakaheke konnten jedoch die Regierungsbehörden überzeugt werden, ein Wasserreservoir anzulegen, d.h. einen Damm zu bauen, um Regenwasser für die Bewässerung aufzufangen und zu speichern. Seit 2002 ist der Damm fertig. Das Wasser wird für die Trockenperiode von April bis Oktober genutzt, um auch in dieser Zeit Gemüse zu produzieren. Damit sind drei bis vier Ernten im Jahr möglich. Es werden u. a. Zwiebeln, Spinat, Kohl, Rote Beete, Karotten und Tomaten angebaut.

In diesem erfolgreichen Projekt ist es nun möglich auch Trainingskurse über Gemüseanbau für die Bewohner von Onakaheke durchzuführen. 120 Männer und Frauen, darunter insbesondere alleinerziehende Mütter und ehemalige Befreiungskämpfer lernen hier Aussat- und Erntetermine, Bewässerungsregeln, die Vermarktung des erzeugten Gemüses und viele andere Dinge, die man im eigenen Garten beachten muss.

Unterstützen Sie das Projekt!

Die Mitglieder von CERET möchten ihren Erfolg gerne mit ihren Landsleuten teilen und trainieren daher die Projektteilnehmer unentgeltlich.

Für die Beschaffung von Arbeitsgeräten, Saatgut, Lernmaterial, den Transport, sowie für die Verpflegung und die Übernachtung der Projektteilnehmer werden, in dem von der Stiftung Nord-Süd geförderten Projekt, 12.900 Euro benötigt.

Bitte tragen Sie mit Ihrer Spende zum Gelingen des Vorhabens bei.

 

Ansprechpartner: Klaus-Dieter Peters


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